Frauen und Zocken – seit Singstar, Ponyhof und Little Big Planet keine allzu seltene Kombination mehr. Doch durchstreift man heuer die Entwicklerbüros der Spielefirmen, so muss man unumwunden feststellen, dass der Traum vom Beruf Spielemacher offenbar noch immer fast ausschließlich dem männlichen Geschlecht den Schlaf raubt.
„Muss nicht sein!“, sagt Andrea Schmoll, Level-Designer bei Team Vienna, die derzeit am Gangster-MMO „7 Million“ arbeiten. Anlässlich unserer Aktion gamona-Schnitzeljagd in 7 Million haben wir mit ihr gesprochen: Wie wird man eigentlich Spiele-DesignerIn und was macht man als solche(r) den lieben langen Tag? Natürlich gibt es am Ende des Interviews einen weiteren Schnitzelhinweis auf weitere exklusive 7Million-Items.
Inhaltsverzeichnis
gamona: Wie kommt man zu einem Job als Level Designer?
Andrea Schmoll: Ich habe während meines Studiums der Medienwissenschaft einen Nebenjob gesucht und so eine Jobausschreibung als Spieletester bei Rockstar Vienna entdeckt. Das war mein Einstieg in die Branche. Danach war ich bei einer Firma, die Handyspiele macht. Dort habe ich u.a. an einem Spiel namens ‚Crash Test Dummy’ mitgearbeitet, wollte danach aber etwas anderes ausprobieren.
Also habe ich bei Team Vienna zunächst in der QA (Quality Assurance) angefangen, doch schon nach einer Weile hat man mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Level Design zu machen. Und nun bin ich hier…
gamona: … als frisch gebackene Level Designerin. Was macht man denn als solche den ganzen Tag?
Andrea Schmoll: Wir setzen uns jeden Morgen zusammen und besprechen, welche Ziele für heute erreicht werden müssen, sprich: welche Level gemacht werden müssen. Dann schaue ich mir die Vorgaben des Game Design an, also was in dem Level drin sein muss. Anschließend fange ich ganz klassisch auf dem Papier an, das ganze Level zu designen: Wo kommt was hin? Wer muss wo hingegen, und wer muss was machen? Erst dann geht es los, das ganze Ding zu bauen.








