„Manchmal kommen sie wieder“, mag so mancher Spielekenner denken. Bei Black Prophecy trifft dieser Ausspruch sogar in mehrerer Hinsicht zu. Zum einen weil das Spielprinzip an so manche Perle der digitalen Unterhaltungskunst erinnert, zum anderen weil an dem Titel bereits seit einigen Jahren gearbeitet wird, zwischendurch der Publisher Pleite ging, das Entwicklerstudio daraufhin Insolvenz anmelden musste und es nicht so aussah, als würde der Titel überhaupt noch an den Ladenregalen andocken.
Das muss er nun auch nicht mehr: Der Hamburger Free2Play-Publisher Gamigo nahm sich des Science-Fiction-Games an und veröffentlicht das Spiel noch in diesem Jahr als Umsonst-Game zum freien Client-Download.
Inhaltsverzeichnis
Bewegte Geschichte
Was anfangs als Vollpreistitel für die Ladentheke und eventuellen Abo-Gebühren gedacht war, soll sich nun durch Itemshops finanzieren. Angesichts des wachsenden Markts für Free2Play-Games scheint das nicht die dümmste Idee zu sein. Erfahrung mit dieser Art von Spielen bringt Gamigo ja nun auch zuhauf mit ein – also sollte die Vermarktung unter einem glücklicheren Stern stehen als bei den vorherigen Bemühungen. Eine Lücke füllt das Konzept schon jetzt, denn wirklich viele actiongeladene Weltraum-MMOs gibt es noch nicht.
Auch wenn man noch nicht allzu häufig mit dem Äußeren der eigenen Spielfigur konfrontiert wird, kann der eigene Charakter mit einigen Möglichkeiten gestylt werden. Die typischen Parameter wie Kopfform, Augenfarbe oder Ohrengröße werden mit Accessoires wie bunt leuchtenden Gesicht-Tattoos oder Headsets aufgepeppt. Der Rest der Gestalt bleibt weiterhin in einem dicken Weltraum-Anzug verpackt.
Während des Tutorials bleibt auch einzig die menschliche Rasse spielbar. In der Hintergrundsgeschichte dominieren allerdings die Geniden und die Tyi. Ein Machtkampf beider Rassen ist vorprogrammiert, denn als Herrscher des Universums kann es nur eine Spezies geben. Wir als Menschlein sind also mittendrin, haben als Space-Krümel recht wenig zu melden.








