Company of Heroes Online - Vorschau

von Roland Peters

23.08.2010 12:08

Company of Heroes Online: Das beste Free-to-Play-Spiel überhaupt

Eine aufgemotzte Version von Company of Heroes geht online – mit Helden, Skill-System und Designer-Tipps. Außerdem ist es gratis. Wer diesen Titel trotzdem ignoriert, braucht nie wieder ein Echtzeit-Strategiespiel anzufassen.

Amis gegen Nazis, das ist eigentlich nur noch was für Zombiefilme. Oder Zombiespiele. Oder Zombies vs. Plants. Wobei dann die Amis die Pflanzen wären und die Deutschen in Wehrmachtsuniformen die wandelnden Toten. Spiele, wie die Geschichte sie schrieb. Oder Spiele, die Geschichte geschrieben haben. Womit wir bei Company of Heroes sind, als einem der besten Echtzeit-Strategiespiele überhaupt.

Company of Heroes Online: Bild 1CoH Online wird Free to Play sein.

Dessen Entwickler Relic führt mit der Online-Version ihres Weltkriegsszenarios drei große Neuerungen ein. Erstens wird es ein Free-to-Play-Titel. Zweitens gibt es ein Skillsystem für die den Spieler als Kommandeur und seine Armee. Und drittens treten Helden, also Charakter-Einheiten aufs Schlachtfeld, die andere Truppen direkt beeinflussen. Gemunkelt wurde über das Projekt schon länger. In Europa wird es im „Frühling 2011“ live geschaltet, sicherten Relic uns jetzt auf der Gamescom zu.

Seit vier Jahren kreist Company of Heroes (CoH) meilenweit über der Konkurrenz. Doch inzwischen als Drache, nicht mehr als Weißkopfadler. China hat auf- und sogar überholt. Mit einem Konkurrenzprodukt, was eigentlich gar keines ist. Zwar gibt es auch bei CoH Online keine Revolutionäre, denn noch immer wird die russische Armee schmerzlich vermisst; aber während in den USA der Online-Ableger der Genre-Referenz in der gschlosssenen Beta anläuft, zocken die kommunistischen Turbo-Kapitalisten aus dem Land der aufgehenden Sonne bereits seit zwei Jahren gratis.

Company of Heroes Online: Bild 2Während die Welt noch Beta zockt, ballern die Chinesen schon seit 2 Jahren um die Wette.

Mit Free to Play wollten sich die Publisher das Geschäft in Nordamerika zunächst nicht vermiesen. Oder wie Relic im Gespräch mit gamona sagt: „Der Markt war noch nicht reif“ – zumindest nicht für die Gratisversion eines absoluten Toptitels. Zudem wurde Company of Heroes in China nie offiziell verkauft, sprich: Es gab niemanden, der sich über Umsatzeinbußen beschweren konnte.

 
 

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Wie wäre es mit Flash? Gibt es hier: www.adobe.com

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