Hier wartet ein kostenloses Spiel für Persönlichkeitstypen, die in Flensburg als offizielles Maskottchen herhalten könnten. Drift City bedient sich ausgiebig bei den großen Vorbildern wie GTA, Need for Speed: Underground oder aber auch der "The Fast & The Furious"-Filmreihe. Wer also wie Vin den Diesel im Blut hat, kann hier die Pistensau völlig ungestraft raushängen lassen.
Inhaltsverzeichnis
Als Anfänger landet ein jeder zunächst einmal in einer Art geräumigem Stadion. Hier flitzen unentwegt (und kollisionsfrei) Spieler aller Stufen zwischen Auktionshaus, Tune-Up-Werkstatt und Wettkampfarenen umher. Bevor ihr euch jedoch in den bunten und PS-lastigen Reigen einklinken dürft, wartet ein kleines Tutorial auf euch. Je nachdem wie ihr in dieser ersten Bewährungsprobe abschneidet, dürft ihr euch einen mehr oder minder flotten Untersatz als Startvehikel auswählen.
Das Wichtigste, was ihr im Tutorial lernt: das Driften und den Boostereinsatz. Ein gekonnter Drift per gedrückter Shifttaste lässt euch ohne Geschwindigkeitsverlust um Kurven schlittern. Den Booster hingegen solltet ihr nur auf geraden Strecken anwenden, sonst kracht ihr in den nächsten Laternenmast und, bis der nützliche Geschwindigkeitsschub sich wieder auflädt, dauert es anfangs eine ganze Weile. Immerhin füllt sich seine Anzeige durch eifrig-riskantes Fahren im Gegenverkehr schneller als bei Beachtung der Verkehrsordnung.
Das Fahrverhalten ist schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergegangen, da es sehr arcadelastig ausgelegt ist. Selbst unfreiwillige Kontakte mit anderen Verkehrsteilnehmern oder Streckenobjekten tragen keine allzu schlimmen Folgen nach sich: Bei einem Totalschaden fahrt ihr kurz im Schneckentempo, während eine Supermechanikus auf eurer Motorhaube turnt und den Wagen in Sekundenschnelle vollständig zusammenflickt. Der ADAC-Service kann da einpacken.








