Fazit
„League of Legends“ ist völlig kostenlos – die Frage „ob“ oder „ob nicht“ erübrigt sich also im Grunde schon mal. Zwar werden manche Inhalte nur über Micropayment-Transaktionen zugänglich (etwa manche Helden), aber selbst dann ist „LoL“ noch durchaus günstig. Vor allem angesichts der gebotenen Qualität: Aus dem Stand liefert Riot Games einen Titel ab, der das altehrwürdige „Dota“ endlich ablösen könnte.
Auch weil ein gravierender Fehler der Konkurrenz von vornherein umgangen wird: Was bei „Demigod“ letztlich Wunschdenken der Entwickler blieb, nämlich der stetige Ausbau zu einer mehrere Helden und Karten umspannenden „Dota“-Alternative, ist hier standardmäßig integriert. „League of Legends“ muss nicht erst nachpatchen, sondern besitzt eine konkurrenzfähige Inhaltspalette gleich ab Werk. Zudem gefällt das Avatar-System samt Skillbäumen, Erfahrungspunkten und Runenmagie.
Für meinen Geschmack verlässt sich Riot Games allerdings zu sehr auf das bewährte Konzept. „League of Legends“ erbt ja im Prinzip nur die Stärken eines anderen Titels. Mit etwas Mut zur Neuerung, etwa die Integration neuer Spielmodi, wären noch höhere Wertungsregionen drin gewesen. Aber „LoL“ wird weiter wachsen – die Entwickler werkeln schon jetzt an neuen Karten und Features. Und das macht Lust auf mehr…
Pro
- 40 unterschiedliche Helden
- Große Itemvielfalt
- Taktisches, teambasiertes Gameplay
- Balancing nicht perfekt, aber angemessen
- Gewitztes Avatar-System
- Interface aufgeräumt und praktikabel
- Talentbäume, Sekundärzauber, Runen
Contra
- Grafisch ein paar Jahre zurück
- Nur eine Karte bisher
- Kaum eigene Ideen (Modi?)








Home run! Great slugging with that awnsre!